Mein Name ist Fotios Tzimas , ich bin 44 Jahre alt und im März 2004 wurde ALS

bei mir diagnostiziert.

 

März 2004: Diagnose von ALS, rapide Verschlechterung des psychischen Zustandes, RILUTEK wird verschrieben.

 

April 2004: Virusinfektion mit hohem Fieber. Verabreichung vieler verschiedener Antibiotika ohne Ergebnis. Für zwei Wochen            

                  Krankenhausaufenthalt, danach psychisch und körperlich auf dem Nullpunkt.

 

Mai 2004:  Bewußtwerden über den Umfang der Krankheit. Therapie mit verschiedenen hömopatischen Mitteln, keine Verbesserung

in Sicht.

 

Juni 2004:  Absetzen von RILUTEK. Zeitweise Verbesserung der psychischen Verfassung.

 

Juli-

August

       2004: Arbeit und intensives körperliches Training in Verbindung mit Ernährungsumstellung.Einnahme von Vitamin E 5000mg tägl.

           für einen Zeitraum von ca. 3 Wochen.

 

September

2004:  Erste Symptome von Schwierigkeiten im linken Bein. Psychische Verfassung gut. Beim Essen Benutzung der linken Hand.

 

Oktober

2004: Schwierigkeiten in der linken Hand und im rechten Bein.

 

November

2004: Gute Wetterbedingungen, häufige Spaziergänge.

 

Dezember

      2004:  Schlechte Wetterbedinungen, deshalb so gut wie kein Aufenthalt im Freien noch Spaziergänge.Weniger körperliches Training.

 

Januar

       2005: Die Kraft und die Kontrolle über den Körper läßt nach.

                 Der Geist wird stärker, aber die körperliche Kraft schwächer.

                 "Ich habe keine Angst und setze meine psychischen Kräfte ein".

                 Ärztliches Gutachten über Arbeitsunfähigkeit.

 

 

Da in Griechenland nur etwa 100 Personen an ALS erkrankt sind, ist diese Erkrankung so gut wie unbekannt.

Selten klärt der Arzt einen auf oder sagt, was jetzt zu tun oder zu beachten ist; z.B. das man so schnell wie möglich die Rente zu beantragen hat.

Auch von Seite der Krankenkasse erhält man keine automatische Unterstützung. Finanzielle Hilfe wird auf Grund der Unbekanntheit dieser

Krankheit oft nicht gewährt, ich z.B. habe durch Zufall meine Rente erst zwei Monate nach der Diagnose beantragt.

Mir wurde klar, das ich nur über den Computer Informationen erhalten würde.Sofort rief ich einen Freund,"Phoenix" , um Hilfe an. Er kam sofort und ist jetzt

einen Monat bei mir,denn ich wußte nichts über Computer.

Seit einem Monat also beschäftigen wir uns intensivst mit dem Internet etc. Da mir das Sprechen mitterweile schwerfällt, suchten wir als erstes nach Kommunikationsmöglichkeiten.  Ich Suchte nach Bildschirmtastaturen und einem Weg die „Maus“ ohne Handkontakt zu nutzen.

Wir wurden fündig: Für die Bildschirmtastatur gilt folgende Adresse  www.lakefolks.org/cnt (kostenloses Runterladen und Nutzung).

Die Adresse für die Kontrolle der „Maus”, durch leichte Kopfbewegung lautet www.cameramouse.com. (freies Runterladen und 30 Tage freies Testen).

Natürlich braucht man für diese Programme auch eine Webcamera.

Eine weitere Adresse gilt für die “Maus-Handhabung“per Kopfbewegung und Augenzwinkern www.cybernet.com/products/navigaze.html

 

Februar 2005 : weiterhin nehme ich Unterrichtsstunden von „Phoenix“ in Sachen Computer.Ich bin wieder zum Schüler geworden, aber nichts in meinem Leben war von Zufall. Ich glaube, wenn ich meinem Hirn geistige Aufgaben gebe, ist es möglich das dieses sich nicht soviel mit meinen Nerven beschäftigt. Als Beispiel, Stephen Hawking, er ist seit 1963 ALS Patient und am Leben,da er sein Hirn ständig mit viel geistiger Nahrung versorgt.

Ich versuche auch die Therapien der Hulda Clark, die den Organismus von Parasiten reinigen, sowie eine säubernde Wirkung auf Nieren, Leber und Galle haben.

Begonnen habe ich damit am 28. Januar, heute ist der 2. März.

Am 8. März habe ich mich einem Ärzte Komitee in Ioannina vorzustellen, die darüber entscheiden, ob ich Anspruch auf  Hilfeleistung jeglicher Art , habe.

Ich werde sie darüber aufklären, was ALS ist.

Es scheint mir, mit meinem Willen kann ich Berge versetzen.

 

NÜTZLICHE WEBSEITEN

 

 

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